Um dieses Problem zu lösen und in der empfindlichen Karstlandschaft kein Wasser zu verschwenden, haben der Naturpark Chasseral und die Burgergemeinde Tavannes die Anlage neu gestaltet. Das alte Becken wurde entfernt und durch einen unterirdischen Rückhaltebehälter mit einem Fassungsvermögen von 1'000 Litern ersetzt.
Eine durch ein Photovoltaikmodul betriebene Pumpe befördert das Wasser nun 50 Meter höher zu einer neuen, 450 Liter fassenden Tränke, die auf einer Plattform aus Juramergel steht. Ein Schwimmersystem verhindert das Überlaufen des Wassers. Überschüssiges Wasser fliesst direkt in den Wasserlauf, dem es entnommen wurde, zurück, sodass die biologische Durchflussmenge erhalten bleibt. Ausserhalb der Weidesaison wird der gesamte Wasserfluss der Natur zurückgegeben. Mit Kosten in Höhe von 35'000 Franken, von denen ein Teil vom Kanton Bern getragen wird, verbindet dieses Projekt somit den Erhalt der Artenvielfalt mit der Modernisierung der landwirtschaftlichen Infrastruktur.
