Als zentrale Massnahmen des Projekts «Landschaftsaufwertung des Val-de-Ruz» werden derzeit zwei Streckenabschnitte auf Gemeindegebiet wiedereröffnet: etwas mehr als ein Kilometer in Le Pâquier und 800 Meter rund um La Vue-des-Alpes. Dadurch, dass diese alten Hohlwege den Langsamverkehr von den Weiden trennen, verringern sie Nutzungskonflikte und fördern das friedliche Nebeneinander von Landwirtschaft und Freizeitaktivitäten.
Diese alten Hirten- oder Hohlwege sind im Val-de-Ruz sehr verbreitet und oft von prächtigen Trockenmauern und Hecken mit grosser Artenvielfalt gesäumt. Doch im Laufe der Zeit verschwanden sie aufgrund mangelnder Pflege und Nutzung zunehmend aus dem Landschaftsbild. Ursprünglich dienten sie als Zugangswege zu den Weiden, heute stellen sie ein attraktives Wanderwegnetz in der Region dar.
Die Arbeiten wurden in Zusammenarbeit mit Neuchâtel Rando und der Gemeinde Val-de-Ruz durchgeführt, mit dem Ziel, diesen historischen Wegen ihren ganzen Charme zurückzugeben. Unterstützt wird das Projekt von zahlreichen Stiftungen, darunter dem Fonds Landschaft Schweiz, dem Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz, der Fondation Gelbert, der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz sowie dem Gemeinnützigen Fonds Zürich.
